▷Der Thunfisch in Tarifa

▷Der Thunfisch in Tarifa

Der Thunfisch in Tarifa

Wie es im Volksmund heißt, "er kommt mit dem letzten Mond im April oder dem ersten Mai".

Die Angelsaison dauert einige Monate. Der Rückfang, wenn sie auf der Suche nach Nahrung vom Mittelmeer in den Atlantik zurückkehren, fällt auf das Ende der Sommersaison. Aber es ist jetzt, im Mai, wenn die so genannte "Pata negra" des Meeres, der Beste aller Thunfische die Säulen des Herkules überquert, um sich in wärmeren Gewässern fortzupflanzen. Dann findet das faszinierende Spektakel der Cádizer Küste statt: der Geruch von Salz, der Schaum des Kampfes im Wasser, die Kämpfer des Fischfangs und das traditionelle Ritual. Der Mai ist gekommen und mit ihm der Thunfisch in Tarifa, der Meerenge von Gibraltar.

Die Route des Thunfisch

"Thunfisch sind Fische ohne Grenzen", sagt Molly Lutcavage, eine Meereswissenschaftlerin, die die letzten 20 Jahre damit verbracht hat, die Silberriesen zu studieren. Und so ist es auch, der Thunfisch ist für viele Dinge ein faszinierender Fisch und eines davon ist sein Wandertrieb. Er reist 5.000 Meilen, um an seinen Geburtsort zurückzukehren und dort zu laichen. Es ist eines der schnellsten Tiere auf dem Planeten und kann trotz seiner Größe und seines Gewichts, das bis zu 3 Meter und neunhundert Kilo erreichen kann, eine Geschwindigkeit von über fünfundsechzig Stundenkilometern erreichen. Seine Wanderung ist eine überraschende Übung in Treue, denn während eines Lebens, das vier Jahrzehnte dauern kann, kehrt er Jahr für Jahr zum Laichen an denselben Punkt zurück.
Seine Fähigkeit sich zu orientieren und zu navigieren, um dies zu erreichen bleibt für die wissenschaftliche Gemeinschaft ein Rätsel. Laut Lutcavage könnte es sein, dass der scharfe Geruchssinn der Thunfische ihnen erlaubt, eine Art chemische Karte des Ozeans zu erstellen, aber es ist auch möglich, dass sie navigieren, indem sie sich an den Sternen orientieren, oder dass sie in der Lage sind das Magnetfeld der Erde zu erkennen.

Fischerei des Thunfisch in Tarifa

Es gibt zwei Populationen von Thun: eine kleinere Population im westlichen Atlantik, die im Golf von Mexiko laicht und einen größeren Bestand im östlichen Atlantik, der im Frühjahr zur Fortpflanzung in die gemäßigten Gewässer des Mittelmeers wandert. Obwohl es an unserer Küste die Zeit ist die Almadrabas für den Fang des Thun vorzubereiten, fängt die JC Mackintosh-Flotte speziell den Roten Thun mit der japanischen Green Stick-Fangmethode - nachhaltig und in Europa wenig praktiziert - und dem respektvollen Ike Jime, der die Qualität des Fisches verbessert, indem er schlechten Geschmack vermeidet, der beim üblichen Fangpraxen entstehen kann. Es sind diese Stücke des Thunfisch aus der Meerenge von höchster Qualität, die in der Konservenfabrik in Tarifa ankommen, um u.a. die Konservenprodukte unserer Atún Rojo Salvaje del Estrecho auf traditionelle Weise herzustellen.

Die Geschichte des Thunfisch in unserer Ernährung.

Jahrtausendelang nutzten zahlreiche Zivilisationen wie die Phönizier, die Römer und die Araber die privilegierte Lage von Cádiz, um den großen Blauschwanzfisch zu fangen. Im Golf von Cádiz wird in der Tat oft gesagt, dass die Almadraba - auf Arabisch der Ort, an dem man zuschlägt oder kämpft - "dreitausend Jahre Geschichte" hat.

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Thunfisch im Überfluss vorhanden, aber bei den Fischern nicht besonders begehrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich der kulinarische Geschmack Japans und der Thunfisch wurde zu einem der wertvollsten Nahrungsmittel des Landes. Heute ist Japan der weltweit größte Verbraucher von Thunfsich und speziell Rotem Thun, und wenn die Eskimos bis zu sieben Wörter für die Farbe Weiß haben, haben die Japaner ein ganzes Wörterbuch mit Teilen des Thunfisch. Bei seiner Verarbeitung -gomai oroshi- erhält man drei seiner edelsten Schnitte, die unsere Atún Rojo Salvaje del Estrecho ausmachen: den Morrillo, den Tarantelo und den Ventresca.

Der Rote Thunfisch ist außerdem Teil der Kultur, der Gastronomie und der Beschäftigung in Cádiz und Tarifa. Ernährungswissenschaftler schätzen sie als eine wichtige Quelle für Omega-3, Vitamine, Mineralien und Proteine. Unter Köchen aus der ganzen Welt weckt sie die Leidenschaft für ihre kulinarischen Möglichkeiten und ihren Geschmack.
Bei Conservera de Tarifa ist er einer unserer Favoriten, deshalb haben wir ihm einen besonderen Platz reserviert, und für die großen Liebhaber des Thunfisch und speziell des Roten Thunfisch haben wir Produkte Atún Rojo Salvaje del Estrecho vorbereitet. Damit Sie als Feinschmecker die edelsten Stücke des Thunfisch in Tarifa, aus der Meerenge von Gibraltar mit nach Hause nehmen können.

Thunfisch Nachrichten

Das derzeitige Interesse zum Thema Überfischung ist so groß, dass im Vereinigten Königreich eine Fernsehsendung zu diesem Thema produziert wurde. Sehr kritisch gegenüber den Herstellern und der ISSF, dem englischen Akronym für das, was im Spanischen die Internationale Stiftung für die Nachhaltigkeit von Meeresfrüchten ist.
Euronews, der europäische Fernsehsender, hat eine interessante Auswahl an Nachrichten über diese Tierart zusammengetragen.
Wir wollen nicht zu tief darauf eingehen, aber es gibt Blogposts, die die Situation anprangern und die mit wirtschaftlichen Auswirkungen des Themas, oder mit kuriosen Initiativen wie der Einrichtung einer Zucht an Land, der die Aufzucht dieser Fischart ermöglichen soll, beschreiben.
Nicht zu vergessen die ökologischen Plattformen wie ASANDA, Ecologistas en Acción, WWF, Greenpeace und weitere.
Es ist klar, dass so viel Auswirkung in der Umwelt eine Usache haben muss, und dass so viel Auswirkung in so kurzer Zeit ein Alarmsignal ist.

Die Conservera de Tarifa und der Thunfisch

Es sind nicht nur der Rote Thun, oder der Echte Bonito (katsuwomus pelamis), die den Unterschied ausmachen, sondern es ist die Art und Weise wie bei Conservera de Tarifa der Thunfisch in die Konserve kommt. Es handelt sich nicht um eine gefährdete Art, obwohl ihr intensiver Fang zu einer Überfischung führen kann. Die Bedrohung dieser Art entsteht durch die Massenproduktion, die ganz im Gegensatz zur traditionellen und handwerklichen Produktion steht.
Es liegt auf der Hand, dass der Raubbau aufgrund des großen Bedarfs zum Aussterben einer Art führen kann und im Allgemeinen dazu führt, dass die Verbraucher irregeführt werden. Das geht über die Aufnahme von zwei verschiedenen Arten in dieselbe Thunfisch Konserve, die Existenz von Dosen desselben Produkts mit verschiedenen Arten, bis zu Nicht-Spezifizierung der verarbeiteten Arten.

Thunfisch Nachhaltigkeit

Bei Conservera de Tarifa wird eine verantwortungsbewusste Produktion sichergestellt, die mehr auf Qualität als auf Quantität basiert. Deshalb respektiert die Produktion weiterhin die Traditionen und die wahren Traditionen respektieren immer die Umwelt.

Thunfisch in Tarifa

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